Über
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Hannah Klitzke (*2002 in Stendal) studiert seit 2023 Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie von 2022 bis 2026 Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig.
In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie bildende Kunst, Film und Text und setzt sich insbesondere mit ostdeutscher Identität, Erinnerungskultur und Generationserfahrungen auseinander. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht der Widerspruch einer Herkunft, die offiziell nicht mehr existiert, jedoch bis in die Gegenwart – auch innerhalb der Gen Z – fortwirkt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dokumentarischen und medienkünstlerischen Ansätzen sowie auf der Druckgrafik, mit der sie sich seit ihrer Kindheit intensiv beschäftigt, insbesondere im Bereich der Ätzradierung. Ergänzend dazu verfasst sie literarische Texte und ist in verschiedenen Leipziger Kunstinitiativen aktiv.
Neben ihrem Studium ist sie unter anderem ehrenamtlich im Rashomon e. V. aktiv und arbeitet seit 2024 als studentische Hilfskraft in den Audiovisuellen Werkstätten der HGB. Ihre künstlerische Praxis umfasst Ausstellungen, Lecture Performances und Filmprojekte. Aktuell arbeitet sie an dem dokumentarischen Filmprojekt „Schwanger in der Wendezeit“, dessen Produktion ab 2026 geplant ist, sowie an einem kollaborativen Kunstprojekt „Elementary“ mit anderen jungen Filmschaffenden aus Albanien.